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Was ist Amnesty International?

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Dem ein oder anderen mag diese Organisation bekannt sein, doch den meisten ist sie wohl dennoch ein Fremdwort: Amnesty International. Doch was ist das überhaupt, wie arbeiten sie und wofür setzen sie sich ein?

1961 vom britischen Rechtsanwalt Peter Benenson gegründet, ist Amnesty International die weltweit größte unabhängige Menschenrechtsorganisation mit Vertretern in mehr als 150 Ländern, die sich durch freiwilliges Engagement und motivierten Einsatz auszeichnen und gegen Menschenrechtsverletzungen wie z. B. Massenverhaftungen in der Türkei, Folterungen in ägyptischen Gefängnissen, Night-Raids in Afghanistan oder auch gegen Kriege, wie der der in der Ukraine oder im Gaza-Streifen tobt, aktiv wird. Sie finanzieren sich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden und sind bekannt für ihre Unabhängigkeit von Regierungen und politischen Organisationen. Ebenso setzen sie sich für die Verurteilung von Hassverbrechen, die Bildung von Schüler/-innen in Ländern wo ihnen die Schulbildung verweigert wird und den Schutz von Menschen ein, die vieles durch z.B Krieg, Gesetze, Diktaturen oder Diskriminierung verloren haben. Auch setzen sie ihren Fokus auf ethnische Minderheiten und auf Personen, welche aufgrund von z.B oppositionellen Meinungen verfolgt werden.

Dabei gehen sie nach den folgenden vier Prinzipen vor; die sich in all ihren Aktivitäten widerspiegeln. Der wesentliche Arbeitsgang von A.I bestimmt sich durch folgende Punkte: Aufdecken, Aufklären, Handeln und Verändern. Doch was bedeutet das? Die wird im Folgenden erläutert:

Aufklären: Im Prinzip funktioniert die erste Arbeit von A.I. wie eine Detektei: 80 Länder-Researchers arbeiten in den A.I Posten weltweit und schauen sich die Medien eines Landes an und berücksichtigen dabei jede erdenkliche Quelle jeder erdenklichen Quelle an. Anschließend bewerten sie ob das Land, dem sie jeweils zugeordnet sind und das sie erforschen, die Menschenrechte bestmöglich wahrt. Dazu reisen diese auch gerne in die Länder ein, um die Situation vor Ort prüfen zu können. Zwar ist das nicht immer möglich, da Länder wie China oder Myanmar ihnen die Einreise verbieten, aber dies hält sie nicht davon ab Informationen von z.B. anderen dort anwesenden Menschenrechtlern zu bekommen. Und sollte es der Fall sein, dass es massive Menschenrechtsverletzungen gibt, sind diese in der Lage die Informationen publik zu machen und stark zu propagieren oder im extremsten Fall direkte Urgent actions zu starten, welche als dringlichste Art von Protesten gelten bzw. die z. B. auch Rettungsaktionen für Menschen in Not gelten.

Wenn genügend Informationen gesammelt worden sind, veröffentlichen die Researchers in regelmäßigen Abständen Berichte über die einzelnen Länder. Auf dieser Basis werden die Informationen in kreativen Kampagnen und in Pressekonferenzen der Öffentlichkeit publik gemacht.

Handeln: Mittels des öffentlichen Druckes, welche als stärkstes Mittel von Amnesty international gilt, werden auch hier in Urgent actions und über das Netzwerk dahinter Informationen über Info-stände, Protestschreiben Diskussionsforen, Mitmachtaktionen und mehr verbreitet und den Verantwortlichen durch Bekanntmachung ihrer völkerrechtswidrigen Taten Druck gemacht

Verändern: Durch die Urgent-actions, welche in 35 % der Fälle Erfolg tragen, werden aufgrund des öffentlichen Drucks Haftmilderungen, Strafverfolgungen, Gesetzesmilderungen u.ä. zutage treten. Diese Urgent-actions reichen von Demonstrationen über Infostände, Aufklärung und vieles mehr.

Durch die umfangreiche Aufklärungs-, Kampagnen- und Lobbyarbeit trägt A.I dazu bei, dass unsere Welt gerechter wird und das Verbrecher vom z.B internationalen Gerichtshof, mit der sie neben der UNO eine enge Beziehung pflegen, verurteilt und für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden. So arbeiten sie als eine weltweit operierende, freie Organisation daran widerrechtliche Lebensgrundlagen aufzudecken und sich für das Wohl der Menschen auf möglichst pazifistische Art und Weise zu verbessern.

Falls ihr Lust und Bock darauf habt bei Amnesty mitzumachen, gibt es in der Umgebung die Stadtgruppe Bonn:

Amnesty International
Stadtgruppe Bonn (42)
Heerstr. 30
53111 Bonn

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