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Was bei uns so abgeht

Großbaustelle neben unserer Schule – was entsteht da eigentlich?

L332n Skizze

 

Seit einiger Zeit wird rund um unsere Schule viel gebaut: Es entsteht nicht nur das neue Gebäude der Gesamtschule, sondern auch eine neue Schnellstraße. Aber was passiert da genau?

Die neue Straße ist Teil der Ortsumgehung Troisdorf, die offiziell L332n heißt. Ziel ist es, besonders die Ortskerne von Sieglar und Eschmar vom starken Durchgangsverkehr zu entlasten. Außerdem soll die bis jetzt unvollständige Verbindung von Mondorf nach Siegburg und zur Autobahnauffahrt der A59 vervollständigt werden. Prognosen zufolge müssten dadurch im Jahr 2030 bis zu 6000 Fahrzeuge täglich weniger durch Eschmar und Sieglar fahren.

Der letzte Bauabschnitt, der 2017 eröffnet wurde, kostete rund 12 Millionen Euro und verläuft auf 2,6 Kilometern vom Eschmarer See bis zur Rathausstraße. Für den letzten Abschnitt rechnet der Betreiber „Straßen.NRW“ mit Kosten von etwa 35 Millionen Euro. Die Bauarbeiten laufen bereits seit 2019 und sollen voraussichtlich 2027 abgeschlossen sein.

Doch dieses Projekt existiert nicht erst seit kurzem. Bereits in den 1990er Jahren begannen die Planungen, die 2000 in einem Vorentwurf genehmigt wurden. Durch Klagen gegen die Pläne verzögerte sich das gesamte Projekt, weshalb erst 2016 der Bau für den 2017 eröffneten Abschnitt beginnen konnte.

Seit dem Baubeginn des letzten Abschnitts wurde auch schon einiges geschafft. Unter anderem zwei Brücken, sowie der Fahrradweg zwischen dem Schulgebäude und dem Sportplatz sind bereits fertig und werden auch von vielen von uns auf dem Schulweg genutzt. Aktuell werden auf der Fahrradstraße Pastorsbitze Versorgungsleitungen umgelegt, weshalb diese aktuell zumindest für Autos gesperrt ist.

Besonders spannend wird der nächste Bauabschnitt, denn dieser bringt viele Veränderungen. Viele von uns, vor allem aus Teilen von Sieglar und der Friedrich-Wilhelms-Hütte, kennen den Zebrastreifen an der Bahnstrecke und über die Spicher Straße zur Fahrradstraße. Dieser Zebrastreifen wird bald nicht mehr benutzbar sein, da dort neue Brücken entstehen. Dafür werden natürlich Umleitungen geschaffen.

Auf meine Nachfrage erklärte Straßen.NRW:

„Bald werden die Bauarbeiten zum Bau einer Brücke zwischen der Wielandstraße und der Pastorsbitze beginnen. Diese ist ausschließlich für Fußgänger und Radfahrer vorgesehen. Während dieser Bauphase bleibt ein Fußweg entlang der Baustelle [an dem Zebrastreifen] offen, sodass Fußgänger weiterhin wie gewohnt die Pastorsbitze sowie den Zebrastreifen in Richtung Autobahn nutzen können.“

Doch das ist nur der Anfang. Später wird auch der gesamte Bereich des heutigen Zebrastreifens umgestaltet. „Dort entstehen zwei neue Brücken: eine für die Eisenbahn und eine für den KFZ-Verkehr. Die zukünftige Landesstraße L332n wird unter diesen beiden Brücken verlaufen und zur Autobahn führen.“

Für uns Schülerinnen und Schüler bedeutet das vor allem Umwege. Denn während dieser aufwendigeren Bauphase wird es nicht mehr möglich sein, den Zebrastreifen an der Spicher Straße zu benutzen.

„Als Umleitung für Fußgänger und Radfahrer – insbesondere für den Schulweg – ist ein alternativer Weg über den Hitzbroicher Weg sowie über die bis dahin fertiggestellten Brücken vorgesehen“, so Straßen.NRW.

Für einige von uns heißt es also: in der nächsten Zeit genau auf die Umleitungen achten und neue Wege zur Schule ausprobieren. Auch wenn solche Projekte manchmal nervig sind, wird es langfristig für eine bessere Infrastruktur im Raum Troisdorf sorgen.

 

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