
Am Freitag war es wieder so weit: Unter der Leitung von Herrn Hundrup und Herrn Warnat öffnete das Repair-Café erneut seine Türen.
Für alle, die das Repair-Café noch nicht kennen, hier eine kurze Erklärung: Unter dem Motto „Reparieren statt Wegwerfen“ werden kaputte Geräte nicht entsorgt, sondern gemeinsam repariert. Dadurch werden Ressourcen geschont, Müll vermieden und es wird ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Unterstützt wird das Projekt von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die den Schülerinnen und Schülern nicht nur ihre Geräte reparieren, sondern ihnen auch wertvolles technisches Wissen vermitteln. Zusätzlich gibt es Workshops, in denen alte Gegenstände wiederverwertet und daraus neue Dinge geschaffen werden. So werden auch Ressourcen gespart und das alles in entspannter Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen.
Beim Repair-Café am 21.11. konnten wir einen genaueren Blick hinter die Kulissen werfen. Ein Helfer aus dem Reparaturbereich erzählte uns, dass er das Projekt für eine großartige Möglichkeit hält, Wissen weiterzugeben und gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Er ist seit der ersten Veranstaltung dabei und unterstützt das Repair-Café immer wieder gerne. Besonders beeindruckend sei, wie viele Geräte man tatsächlich noch retten kann, manchmal mit einfachen Handgriffen, manchmal mit etwas mehr Aufwand oder dem Bestellen neuer Teile.

Reparatur eines Rollers
Auch Frau Schafenstein, ehemalige Sekretärin unserer Schule, engagiert sich seit der ersten Veranstaltung im Repair-Café. Sie leitete den Näh-Workshop, in dem aus alter Kleidung, vor allem Jeans, neue und kreative Kleidungsstücke entstanden. Da sie Nähen seit Jahren als Hobby betreibt, kann sie den Kindern gut vermitteln, wie man mit Stoffen arbeitet. Sie freut sich besonders darüber, den Schülerinnen und Schülern auf diese Weise eine Freude zu machen.

Basteln einer Lampe als Gartenbeleuchtung
Wir sprachen außerdem mit Adrian aus der 5c, einem der Besucher. Er nahm an Herrn Warnats Workshop teil und bastelte aus alten Dosen winterliche Dekorationen, in die kleine Muster gebohrt wurden, sodass sie leuchten, wenn man eine Kerze hineinstellt. Adrian erzählte uns, dass ihm das Basteln großen Spaß gemacht habe, besonders weil er die fertigen Werke verschenken könne. Und auch der Kuchen habe ihm sehr gut geschmeckt.
Das war ein kleiner Einblick in das Repair-Café. Wenn ihr selbst etwas habt, das repariert werden könnte, oder einfach neugierig seid, schaut beim nächsten Mal gerne vorbei. Und falls ihr jemanden kennt, der Fachwissen und etwas Zeit mitbringt, gebt die Idee weiter, neue Helferinnen und Helfer sind jederzeit willkommen.