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Als die Schließung der Schule bekanntgegeben wurde, haben sich bestimmt viele gefreut mehr Freizeit zu haben. Und auch ich dachte mir ich kann jetzt den ganzen Tag "chillen", am PC sitzen und Fernsehen.
Okay, die Schule machte uns direkt einen Strich durch die Rechnung. Tonnenweise Aufgaben für zu Hause per Moodle. Also begann ich damit alles durchzuarbeiten, egal ob ich Lust hatte oder nicht. Aber heey, es lohnte sich alles so schnell wie möglich zu bearbeiten, denn plötzlich hatte ich dann damit doch die erhoffte Freizeit und konnte chillen. Tag ein Tag aus das selbe, bis es mir schließlich zu langweilig wurde den ganzen Tag zu zocken und nichts anderes zu machen.
"Was tuen?" dachte ich mir und bekam plötzlich den Einfall, dass ich mir doch schon vor längerem vorgenommen hatte Japanisch zu lernen. Sogar ein Buch hatte ich bereits gekauft. Ich war jedoch nicht dazu gekommen mit dem Sprachstudium zu beginnen, da ich sonst einen Großteil des Tages in der Schule verbringe.

Lehrermangel? Doch nicht bei uns? Manchmal haben wir sogar das Gefühl, dass unsere Klassen nur so von Referendar zu Referendar überreicht werden – Ein Mangel an Lehrern erscheint da weit weg. Tatsächlich besteht dieser aber und wird an vielen Schulen nun wegen Corona besonders bemerkbar, weil Lehrer über 60 im Normalfall erst einmal nicht präsent unterrichten.

 

Wie viele Lehrkräfte fehlen?

Der Beruf des Lehrers ist in jedem Kopf gegenwärtig und doch entscheiden sich immer weniger junge Menschen für ihn. Welche Auswirkungen hat das? Bei der Frage, wie viele Lehrer tatsächlich fehlen, spalten sich die Meinungen. Bundesweit sollen es mindestens 40.000 sein. Besonders ausgeprägt ist der Lehrermangel an Grundschulen: Die Kultusministerkonferenz sieht hier im Jahre 2025 12.400 fehlende Lehrer, die Bertelsmann-Stiftung sogar 26.000. Die Aussage, dass zu wenige Menschen ein Lehramtsstudium absolvieren, ist vor allem im Verhältnis zu der Schülerzahl zu sehen, denn diese steigt momentan stark an.

Gründe dafür sind eine wieder zunehmende Geburtenrate sowie geflüchtete Kinder und Jugendliche, die nun hier zur Schule gehen. Gleichzeitig gehen jährlich rund 30.000 Lehrer in Rente. Mit Blick auf die Tatsache, dass die Hälfte aller momentan unterrichtenden Lehrer über 50 Jahre alt ist, wird diese hohe Pensionierungszahl auch nicht so schnell wieder sinken. Die Situation verschärft sich noch insofern, als im Rahmen der Umstellung von G9 noch eine weitere Stufe unterrichtet werden muss.

 

Während Corona am HBG. Wie das funktionieren soll, habe ich mich auch am Anfang gefragt. Jetzt weiß ich es und kann dir sagen, es ist gar nicht so schlimm mit Maske durch die Schule zu laufen oder den Sicherheitsabstand einzuhalten. Aber vorher Hände desinfizieren nicht vergessen. Das passiert als erstes wenn du morgens die Schule betrittst. Stopp! Hast du deine Maske schon aufgesetzt? Das ist nämlich das allererste was du machst, bevor du das Gebäude überhaupt betrittst. Danach läufst du auf direktem Wege in dein Klassenzimmer. Eigentlich wie immer aber mit dem Unterschied, dass du gerade eine Maske trägst und versuchst, den möglichst großen Abstand zu allen anderen einzuhalten. Wenn dein Lehrer kommt, dann heißt es: Hände waschen nicht vergessen, vor und nach dem Unterricht.Schließlich darfst du dich dann aber endlich an einen einzelnen Tisch setzen und der Unterricht kann, wie in besseren Zeiten, beginnen. Wenn es dann zur Pause läutet, oder wie bei uns einfach der Zeiger an der Uhr eine Ziffer weiterrückt, ziehst du aus Respekt und zum Schutz deiner Mitschüler/innen und Lehrer/innen deine Maske an.

Wie jede Schülerin und jeder Schüler unser Schuler mehr oder weniger erfreut mitbekommen hat, war und  ist die Schule aufgrund
der Corona-Pandemie geschlossen.

Ich werde euch im Folgenden berichten, wie ich die Zeit verbringe habe und was mir dabei hilft.
Zuerst einmal, habe ich meine schulischen Kontakte über social Media weitergepflegt. Vor allem Dingen habe ich mich über die App Houseparty
mit meinen Freunden unterhalten. Houseparty ist ein sozialer Netzwerkdienst, der Gruppen-Video-Chats über mobile und Desktop-Anwendungen ermöglicht.

Außerdem habe ich mir an jedem Tag einen Tagesplan für den nächsten Tag gemacht. Da steht drauf wann ich Sport mache, aber auch wann ich Schulaufgaben und Freizeit habe. Das hat zu Folge, dass ich meine Schulaufgaben erledige aber auch weiß, dass ich am Tag produktiv war.

So sah z.B. der Plan für den 4.Mai.20 aus:

 

Dass Corona von der gesamten Menschheit als äußerst schlimme Katastrophe angesehen wird ist wohl mehr als gerechtfertigt. Wir Schülerinnen und Schüler können zwar ausschlafen, was schön und gut ist, trotzdem hören wir aber die erschreckenden Todeszahlen auf der ganzen Welt die uns schockieren. Doch es gibt auch Menschen, die unbeabsichtigt mit Corona das große Los gezogen haben – zumindest geschäftlich: Chefs von Unternehmen der Pharmaindustrie, die Desinfektionsmittel herstellen, oder auch die Gründer der Zoom-App. Und es gibt da noch zwei Sachen, die plötzlich voll im Rampenlicht stehen… Gewinner in der Krise im Bereich Food, die sich zunutze machen, dass wir während dieser Situation noch mehr Zeit auf Social Media verbringen… Dinge, die neben Corona auch viral gehen, allerdings im Sinne der zweiten Bedeutung des Wortes (wobei die „Infektionsrate“ hier wahrscheinlich sehr viel höher liegt): Bananenbrot und Dalgona coffee.

Das Bananenbrot ist nun wirklich keine neue Erfindung, feiert aber gerade eindeutig ein riesiges Comeback. Es fing damit an, dass sich einige Influencer gegenseitig angesteckt haben (nicht mit Corona, sondern der Inspiration).

Jeden Tag gibt es neue schlimme Nachrichten. Jeden Tag erkranken mehr Menschen und immer mehr Menschen sterben. Aber auch wenn wir es auf der ersten Blick nicht so sehen, hat die Zeit auch etwas Gutes an sich. In der Zeit, in der du dich nicht mit Schulsachen beschäftigst, kannst du neue Dinge lernen und alles machen, was du sonst aufgeschoben hast. Jetzt ist die Zeit gekommen, in der du morgens früh aufstehen kannst, um den Sonnenaufgang zu beobachten.

Die momentane Situation birgt ungeahnte Schwierigkeiten für uns alle. Vieles hat sich verändert: der Unterricht findet nicht mehr in der Schule statt sondern online, einkaufen darf man nur noch mit Maske und so weiter, und so weiter… Davon abgesehen gibt es jedoch noch eine weitere - wenn auch wichtige, so auch gravierende – Einschränkung: das Kontaktverbot. Wie verbringt ihr eure Freizeit, wenn es so viel schwieriger ist eure Freunde zu treffen? Ob Fußball, Tennis oder Tanzen - die allermeisten Hobbies können nicht mehr ausgeübt werden.

Da ist es verständlich, dass so viele von uns zu Videospielen und Streamingdiensten greifen, um ihre Freizeit zu gestalten. So weit, so gut. Das Internet bietet Aktivitäten, die momentan eigentlich niemanden stören dürften… Wirklich niemanden?

Die Eltern drängen einen dazu „endlich mal wieder an die frische Luft zu gehen“, Videospiele seien doch so „schlecht für die Augen“ und außerdem förderten viele Spiele die Gewaltbereitschaft… Man kennt es. Die Frage lautet nun: Womit kann ich mich denn alleine ohne Internet beschäftigen? Schauen wir dafür doch einmal in eine Zeit zurück, in der es kein Internet gab… die 80er.

 

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